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Petra Dünges |
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Kinder- und Jugendliteratur aus dem Arabischen, Übersetzungen |
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Letzte Änderung: 28. Juni 2010
Wer hat mein Eis gegessen? (Cover-Entwurf). Rania Zaghir. Ill.: Racelle
Ishak.© Edition Orient |
Mein neuer Freund, der Mond. Walid
Taher.© Edition Orient |
Im Jahr 2001 wurde Walid Taher in Ägypten für die
arabische Originalausgabe von Mein neuer Freund, der Mond
mit dem zweiten Preis des Suzanne Mubarak
Wettbewerbs für Kinderliteratur ausgezeichnet, der von der Gattin
des ägyptischen Präsidenten
verliehen wird. Das Buch steht auch auf der
IBBY honour list 2004 des
International Board on Books for Young People
("the titles are selected
characteristic of their country and suitable to be recommended for publication
in other languages").
Im Jahr 2004 hat der Verlag Edition Orient für die zweisprachige
Ausgabe den
Sonderpreis der Kreuzberger Kinderstiftung für ein ambitioniertes
Kinderbuchprojekt auf dem unter der Schirmherrschaft von
Bundesfamilienministerin Renate Schmidt
stehenden
Berliner Kinder- und Jugendliteraturfestival bei der
Berliner Buchmesse bekommen. Auch das Verzeichnis Fremde
Welten des Kinderbuchfonds
Boabab empfiehlt
das "geradlinige und unverfängliche" Bilderbuch über die
Freundschaft.
Die Stiftung
Deutschland liest
vor schägt Mein neuer
Freund, der Mond als Vorlesebuch vor.
Eine Rezension
von Mein neuer Freund, der Mond hat Michaela Grom im
Papyrus-Magazin geschrieben. Auch der Katalog Vorurteilsbewusste
Kinderbücher, Empfehlungsliste 2008 des Projekts
Kinderwelten - Vorurteilsbewusste
Erziehung und Bildung empfiehlt das Buch. Das Leseforum.Bayern schreibt: "Geeignet
ist das Buch für Grundschulkinder um für sie erste Berührpunkte mit
anderen Kulturen, Sprachen und einer anderen Schrift herzustellen."
Die Deutsch-Arabische
Freundschaftsgesellschaft lobt die kindgerechte Sprache des Buches und
betont seinen Nutzen für
bilingual aufwachsende Kinder und Leseanfänger des Arabischen.
Das Buch erschien im arabischen Original bei dem renommierten Verlag Dar al-Schuruk, Kairo
Ein interessanter Artikel über Walid Taher von Ivesa Lübben findet sich in Heft 2004/05 der Zeitschrift Der arabische Almanach.
Die Stadt, wo man sagt: "Das ist
wunderschön!". Fuad Qa`ud, Fauziya Raschid. Ill.: Fuad al-Futaih, Ihab
Schakir.© Edition Orient |
Zum arabischen Original der Serie, aus der die Erzählungen in
Die Stadt, wo man
sagt: "Das ist wunderschön" stammen, schreibt das
Institut du Monde Arabe
in seiner Publikation
Livres pour la jeunesse en arabe: "Ces ouvrages très
originaux et très réussis, dans la forme et le contenu, sont
dûs au talent d'un groupe de véritables créateurs, qui
s'étaient rassemblés dans les années 1980 au sein de
l'Atelier d'Expérimentation pour la Littérature de Jeunesse au Caire... Les
textes pleins de poésie et d'humour sont accompagnés
d'illustrations d'une grande qualité artistique, à la fois
novatrices et authentiques." Das Verzeichnis Fremde Welten des
Kinderbuchfonds Boabab lobt die
"kunstvollen Illustrationen" der "schön gestalteten" zweisprachigen
arabisch-deutschen Ausgabe.
Die Geschichten und Illustrationen erschienen im arabischen Original bei den Verlagen
al-Warscha al-Tadschribiya li-Kutub al-Atfal in Kairo und The Arab Institute
for Research and Publishing, Beirut und Amman. Die Ausgabe bei Edition Orient
ist, soweit ich sehe, von allen im Original in Arabisch geschriebenen Kinderbüchern aus einem
arabischen Land das erste Kinderbuch, das in einer deutschen Ausgabe erschien.
Diese Bücher eignen sich für deutsche und arabische Kinder gleichermaßen. Sie werden zur sprachlichen Frühförderung in Kindergärten vorgelesen und können im Schulunterricht einen direkten Eindruck von der arabischen Kultur vermitteln. Auch zum Sprachenlernen im Arabischunterricht für Deutschsprachige und im Deutschunterricht für Arabischsprachige werden sie gern eingesetzt. Das Goethe-Institut Ramallah verwendet diese Bücher zu zweisprachigen Lesungen mit deutschen und palästinensischen Kindern.
Das Notizbuch des Zeichners. Mohieddin
Ellabbad.© NordSüd Verlag, Baobab |
Das Verzeichnis Fremde Welten des Kinderbuchfonds Boabab schreibt über Das Notizbuch des Zeichners: "Die Bildcollagen mit den knappen, oft verblüffenden Texten vermitteln ägyptische Traditionen, immer wieder kommen auch Elemente der westlichen Welt vor. Das zweisprachige Bilderbuch baut so eine Brücke zwischen den Kulturen."
Die iaf schreibt dazu in Heft 4/2004: "Eine liebevoll erzählte kleine Geschichte in arabischer und deutscher Sprache."
Oh wie
schön ist Fliegen oder wie die Ente den Mond sucht. Autor: Suleman Taufiq. Ill.: Christine Bülow.© Edition Orient |
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